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Laufen erzählt Geschichte

Wie trauert eine Dorfbewohnerin aus der Jungsteinzeit? Was sieht, hört und riecht ein Nachtwächter auf seinem Rundgang? Wie überlebt man die Pest? Was geht einem Söldner durch den Kopf? Welche Ängste und Träume hat ein Steinhauer? Wie flirtet eine junge Frau während der ‹Franzosenzeit›?

Tatort Laufener Altstadt
Laufen ist ein facettenreicher historischer Schauplatz mit archäologisch und kulturhistorisch bedeutsamen Fundstätten. Zuweilen wurde das kleine Städtchen an der Birs sogar vom Hauch der Weltgeschichte gestreift – etwa im Dreissigjährigen Krieg oder zur Zeit Napoleons.

Weg vom Hungertuch
Lange war der Alltag in Laufen von Seuchen, Kriegen und grosser Armut geprägt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts folgte eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Wichtige Industriezweige und Firmen entstanden, denen der Sprung auf das internationale Parkett gelang.

Das Projekt ‹Laufen erzählt Geschichte›
Auf Initiative der Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung und unter der Trägerschaft der Stadt Laufen entstand ein Projekt, um die Menschen, die diese früheren Zeiten erlebt haben, wieder zum Sprechen zu bringen. Zehn Hörstationen hat die Kulturhistorikerin und Literaturwissenschaftlerin Barbara Piatti kreiert, als Portale in vergangene Lebenswelten. Die Männer und Frauen, die freimütig von sich erzählen, sind erfunden. Das historische Umfeld, in dem sie sich bewegen, ist hingegen sorgfältig recherchiert und dokumentiert. Im Hintergrund tauchen auch berühmte Laufentaler Persönlichkeiten auf, unter ihnen der Arzt Joseph Conrad Gabriel Feninger und der Fabrikdirektor Joseph Gerster-Roth. Die zehn Stimmen und Fotoporträts verwandeln die Altstadt von Laufen in einen historischen Echoraum – von 2400 v. Chr. bis 1989.

Die Hörstationen
Den Einstieg in die Hörgeschichten und ihre Hintergründe finden Sie > hier – oder mit dem Smartphone ausgestattet vor Ort an den historischen Schauplätzen in Laufen.